Kokosöl, Maria Rosner – Ernährungsberaterin ganzheitlich is(s)t anders

Kokosöl

Was macht Kokosöl so wertvoll oder ist es nur ein Trend?

Grundsätzlich gilt zu sagen, dass Kokosöl zu den gesündesten Fetten gezählt werden kann, welches Sie auf dem Lebensmittelmarkt finden können.

Weil Kokosöl jedoch nur sehr wenige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält, sollte darauf geachtet werden, dass in der Küche immer verschiedene Fette bzw. Öle verwendet werden!

Empfehlenswerte, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind zum Beispiel in Oliven-, Sesam-, Hanf-, Lein- oder auch Walnussöl sowie in fetthaltigen Fischen, in Eiern oder auch in Fleisch von Weidetieren enthalten.
Bei den genannten Ölen ist es wichtig, darauf zu achten, dass diese kalt gepresst wurden (siehe Deklaration auf den jeweiligen Lebensmitteln)!

 

Ein regelmäßiger Verzehr von Kokosöl kann beispielsweise zur Besserung von Bluthochdruck, Alzheimer sowie Krebs beitragen und verbessert grundlegend die Energieversorgung im Gehirn.

Das liegt daran, dass Kokosöl aus gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren besteht.

Solche Fettsäuren finden sich außerdem noch in Palmkernöl sowie der Muttermilch wieder. Mittelkettige Fettsäuren kann unser Körper sofort, also ohne das Benötigen von Gallenflüssigkeit oder Verdauungsenzymen, über die Darmschleimhaut aufnehmen. So gelangen sie direkt vom Darm über das Blut in die Leber.
Sie kann dann einen Teil dieser mittelkettigen Fettsäuren zur eigenen Energieversorgung verwenden. Den anderen Teil wandelt sie dagegen sofort in Ketonkörper um.

Ketonkörper, welche häufig auch nur Ketone genannt werden, verbessern vor allem die Sauerstoffzufuhr unseres Gehirns! Da sie mit deutlich weniger Sauerstoff als beispielsweise Traubenzucker, mehr Energie erzeugen können, stellt Kokosöl einen perfekten Energielieferanten für unsere Gehirnzellen dar!

Zusätzlich ist Kokosöl sowohl antiparasitär als auch antibakteriell und antimykotisch.

 

Für die Funktionsfähigkeit unserer Schilddrüse kann Kokosöl ebenso unterstützend eingesetzt werden, da es auch ihre Energieproduktion verbessert. Das Gleiche gilt fürs Abnehmen: Hier kann der regelmäßige Verzehr von Kokosöl eine wertvolle Unterstützung sein, um beispielsweise Heißhungerattacken zu vermeiden.

Nicht zuletzt ist Kokosöl eines der wenigen Öle, welches Sie ohne Bedenken zum Anbraten verwenden können. Durch seinen hohen Rauchpunkt wird es erst bei über 200 °C zu einem sogenannten gehärteten, schädlichen Fett (Transfett).

Selbst als Kosmetikprodukt eignet sich Kokosöl bestens: Ob alternativ zur herkömmlichen Hautcreme oder am Abend zum Abschminken – und dabei auch noch komplett frei von weiteren, oftmals chemischen Zusatzstoffen.

 

Deshalb kann Kokosöl aus meiner Sicht noch lange im Trend bleiben und hat es vor allen Dingen wirklich verdient, so im Mittelpunkt zu stehen!

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