Maria Rosner Ernährungsberaterin

Vitamin D³

Zurück zur Heliotherapie wie im antiken Griechenland?

Zu Zeiten von Hippokrates (~460 bis 370 v. Chr.) zählte die sogenannte Heliotherapie zu den klassischen Anwendungen bei der Therapie erkrankter Menschen. Darunter wurde lediglich ein regelmäßiges Sonnenbaden verstanden! Was damals schon große Erfolge mit sich brachte, könnte heute doch eigentlich genauso erfolgreich sein? Besonders wenn man bedenkt, wie viel Zeit wir heutzutage in der Regel in geschlossenen Räumen verbringen …

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Besonders in den Wintermonaten ist es empfehlenswert, seinen Vitamin-D³-Spiegel im Blick zu haben und dieses Vitamin ggf. regelmäßig über die Nahrung oder als Ergänzungsmittel einzunehmen. Das hat folgenden Hintergrund:

In unseren Breitengraden, also nördlich des 42. BG, sind von Oktober bis April nicht genügend UVB-Strahlen im Sonnenlicht enthalten. Diese UVB-Strahlen werden jedoch von unserem Körper benötigt, damit Vitamin D³ in unserer Haut gebildet werden kann!

Folglich sollte in diesen Monaten das sogenannte Sonnenvitamin regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden oder als Ergänzung auf unserem Tagesplan stehen!

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden derzeit circa 800 I.E. Vitamin D³ pro Tag empfohlen!

Lebensmittel wie beispielsweise Bockshornkleesamen, Kresse oder auch Steinpilze enthalten pro 100 g circa 1 000 I.E. Vitamin D³ (Cholecalciferol). Ähnliches gilt für die Forelle sowie den Lachs: In 100 g Forelle sind circa 880 I.E. Vitamin D³ enthalten, in 100 g Lachs dagegen nur noch circa 720 I.E. Vitamin D³. Mit Abstand am höchsten ist der Vitamin D³ Gehalt in Lebertran. Er enthält pro 100 g circa 13 000 I.E.!

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Aber warum wird dem Vitamin D³ eigentlich eine so große Rolle zugesprochen?

Das lässt sich leicht erklären … Durch Vitamin D generell wird zum einen die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung gefördert. Das heißt, die Calciumspeicher im Körper werden erhöht! So mag es nicht verwunderlich sein, dass beispielsweise Senioren mit guter Vitamin D³ – Versorgung deutlich seltener zu Muskelschwäche, Stürzen oder Knochenbrüchen tendieren. (vgl. https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d3-mangel-ia.html)

Andererseits stellt Vitamin D eine wichtige Grundlage für die Funktion der Killerzellen unseres Immunsystems dar. Nur wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist, kann folglich unser Immunsystem seiner Aufgabe, alle fremden Substanzen im Körper zu entfernen, auch erst richtig nachgehen.

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